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Das Beste kommt bei diesem Familienunternehmen um Clint und Sohnemann Kyle, einem Jazz-Bassisten, erst zum Schluss: Kyles flotter Mainstreamfunk "Cosmo" und sein rauchig altmodischer "Black Emerald Blues" - zusammen siebeneinhalb Minuten. Ganz nett zu hören ist außerdem das stimmungsvolle Solo-Barpiano, auch wenn es nicht sehr originelles Score-Geplätscher spielt. Den Rest, dominiert von Papis einfältigem "Main Theme", kann man vergessen. (jn)
Das Label über die CD
Als Regisseur und Produzent hat Clint Eastwood die mitreißende Geschichte nach dem Roman "Die Spur der Wölfe" von Dennis Lehane verfilmt -- und auch die stimmungsvolle Musik des Films komponiert, die mit dem Boston Symphony Orchestra und dem Tanglewood Festival Chorus am Original-Drehort Boston eingespielt wurde.
Seit jeher gehören erfolgreiche Soundtrack-Alben zu Eastwoods Handschrift als Filmemacher -- ob sie vom Jazz inspiriert sind ("Bird", "Die Brücken am Fluss", "Mitternacht im Garten von Gut und Böse") oder von der Country-Musik ("Der Mann Aus San Fernando", "Bronco Billy", Honkytonk Man"). Außerdem schrieb Eastwood in zwei Fällen mit Komponist Lennie Niehaus das Schlüsselthema seiner Filme selbst, nämlich für "Erbarmungslos" (1992, vier Oscars) und "Die Brücken am Fluss" (1995, César-nominiert, Douglas-Sirk-Preis für sein Lebenswerk).
Für "Mystic River" schrieb Clint Eastwood das Titelthema, das mit seiner Blues-Romantischen Stimmung die Zuschauer in Variationen durch den ganzen Film begleitet. Ein Jazz-Piano beschreibt die Stimmung in der "Black Emerald Bar", einem Mittelpunkt des Films. Kyle Eastwood, der Sohn des Filmstars und selbst anerkannter Jazz-Bassist steuerte ebenfalls zwei Songs zum Soundtrack bei: das treibende "Cosmo" und den rauchgeschwängerten "Black Emerald Blues". (Warner Music)